Nagelpflege – Tipps und Tricks

Die richtige Nagelpflege ist essenziell für gesunde, schöne Nägel. Wie Sie sich um Ihre Nägel kümmern, was Sie bei Ihrer Nagelpflege beachten sollten, erfahren Sie in unseren Tipps und Tricks für die perfekte Nagelpflege. Eine regelmäßige Pflege der Nägel zahlt sich aus. Man kann sie schnell und einfach im Alltag integrieren. Das leichte Zurückschieben der Nagelhaut nach dem Duschen oder einem Bad. Dies geht mit einem Handtuch. Die Haut lässt sich vorsichtig mit den Fingern zurückschieben. Um sie geschmeidig zu halten und so vorm Einreißen zu schützen, hilft das Einmassieren der Nägel mit Öl. Das sollte kein Paraffinum Liquidum enthalten, das Haut Nägel austrocknet. Gut geeignet hierfür ist Olivenöl.

Maniküre und Pediküre

Wenn man von „Nagelpflege“ spricht, fallen des Öfteren die beiden Begriffe „Maniküre“ und „Pediküre“. Als Maniküre bezeichnet man die Pflege der Hände und der Fingernägel. Pediküre ist die Pflege von Füßen und Fußnägeln. Zur Unterstützung der Pflege von Nägeln gibt es in Drogerien und Apotheken ein breites Angebot kosmetischer Produkte. Pflegende Cremes schützen die Haut, die die Nägel umgibt und machen sie geschmeidig und schützen sie vor dem Austrocknen. Nagelcremes und -öle leisten einen wertvollen Beitrag bei der Pflege unserer Haut. Nägel selbst pflegen sie aber nicht. Da der menschliche Nagel einen nur geringen Fettgehalt hat, bringt das zusätzliche Einfetten der Nägel kaum einen kosmetischen Vorteil mit sich.

Wie schnell wächst der Nage?

Ein Fingernagel wächst etwa einen Millimeter pro Woche, der Fußnagel etwas langsamer. Die Erneuerungszeit des Nagels liegt bei den Fingernägeln bei sechs und bei den dickeren Fußnägeln bei ca. zwölf Monaten. Die Versorgung der Nägel erfolgt über kleine Blutgefäße die Kapillaren, die sich im Nagelfalz und in der Matrix befinden.

Tipps für gesunde Nägel

Nägel sind leicht nach außen gewölbt, bei einigen Erkrankungen kann es allerdings zu Abweichungen von der Wuchsform kommen. So können löffelartig ausgebildete Nägel der Hinweis auf Stoffwechselerkrankungen sein. Eine Schädigung der Nagelmatrix kann ebenfalls Nagelbildungsstörungen zur Folge haben.

Spröde, brüchige Nagelspitzen sind nur selten das Zeichen eines Mangels an Mineralstoffen. Viel häufiger sind diese nicht sehr schönen Nagelveränderungen die Folge von starker Beanspruchung durch häufiges Arbeiten mit Wasser, Reinigungsmittel oder Chemikalien. Dadurch weichen die Nägel auf und Fett- sowie Kittsubstanzen werden ihnen entzogen. Krankheitserreger z.B. Pilze oder Bakterien haben dann ein leichteres Spiel. Mit einer gezielten Nagelpflege kann vorgebeugt werden:

Gehen Sie bei der Nagelpflege behutsam vor, vermeiden sie Verletzungen.

a.) Schneiden und feilen Sie ihre Nägel immer gerade ab, kürzen Sie sie nicht um das Nagelbett herum.
b.) Die Nagelhäutchen sollten Sie sehr vorsichtig zurückschieben, aber nicht abschneiden. Dazu eignet sich ein Bambusstäbchen oder ein Wattestäbchen.
c.) Benutzen Sie zum Reinigen der Nägel eine weiche Nagelbürste, um den Schmutz unter den Nägeln zu entfernen.
d.) Ziehen Sie bei Feuchtarbeiten und beim Umgang mit Reinigungsmitteln sowie Chemikalien immer Schutzhandschuhe an.
e.) Bedenken Sie bei der Verwendung von Nagellack, dass die Lacke den Nägeln nicht schaden, lösungsmittelhaltige Nagellackentferner können die Nägel aber stark austrocknen.
f.) Regelmäßiges Eincremen der Nägel hilft, diese geschmeidig und widerstandsfähig zu erhalten.
g.) Trockene, spröde Nägel können Sie mit einem lauwarmen Mandel- oder Olivenölbad pflegen und sie mit speziellem Nagelöl massieren.
h.) Für eine Stabilisierung von brüchigen Nägeln können Sie mit einem besonderen härtenden, und keratinhaltigen Nagellack unterstützen.
i.) Durch Einnahme von Biotin können Nägel von innen gepflegt werden. Das Vitamin steckt in Nüssen, Champignons, Haferflocken, Sojabohnen, Leber und in Eigelb. Verletzen Sie die Nagelhaut bei der Nagelpflege nicht.

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